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Arbeitsgruppe für Allgemeine Gynäkologie

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Die gynäkologische Ambulanz, eine Betriebseinheit der Klinischen Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und gynäkologische Onkologie der Medizinischen Universität Wien, setzt sich aus den folgenden Einheiten zusammen:

  • Erstbegutachtungsambulanz (gesamtklinische Ambulanz)
  • Allgemeine Gynäkologische Ambulanz
  • Ambulanz für Cervix- und Vulvapathologie
  • Onkologische Ambulanz
  • Gynäko-onkologische Erstvorstellungsambulanz
  • Ambulanz für Endometriose und gutartige Beckentumore (Zysten, Endometriome, Myome)
  • Urogynäkologische Ambulanz
  • Kinder- und Jugendgynäkologische Ambulanz
  • Krisen Ambulanz
  • Ambulanz für gynäkologischen Ultraschall
  • Psychosomatische Ambulanz
  • Brustambulanz
  • Onkologische Brustambulanz
  • Komplementäre Medizin
  • Genetische Beratung
  • Senologisch ästhetische Ambulanz
  • 16D Onkologische Ambulanz der chirurgischen Fächer


Die Spezialambulanzen dienen als weiterführende, diagnostische Einrichtungen in Ergänzung zur Tätigkeit der niedergelassenen Kollegenschaft und der allgemeinen gynäkologischen Ambulanz.


Leistungsangebot in der Allgemeinen Gynäkologischen Ambulanz

  •       Akutversorgung von Patientinnen
  •       Erstversorgung von Patientinnen
  •       Organisation der Aufnahme von Patientinnen
  •       Durchführung spezialisierter Untersuchungen
  •       Überweisung in eine Spezialambulanz
  •       Op-Planung
  •       Begutachtungen im Sinne einer „Second opinion“

 

Ambulanzzeiten:
Montag – Freitag
Telefonische Terminvereinbarung erforderlich!
Terminvereinbarung:
Tel.: +43 (0)1 40400-28040 oder +43 (0)1 40400-29040
 

Bild v. Prof. Häusler

Ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Günther Häusler

Arztliche Leitung

Stat. Sr. Eva Gangelmayer

Pflegeleitung

Die Kindergynäkologie spielt eine wichtige Rolle in der umfassenden Betreuung an einer gynäkologischen Abteilung. Die Ambulanz wird von spezialisierten KindergynäkologInnen in Zusammenarbeit mit KinderendokrinologInnen betreut, sodass  das gesamte Gebiet der kinder- und jugendgynäkologischen Krankheitsbilder abgedeckt werden kann.
 

Aufgabenbereich

  • Gynäkologische Betreuung von kleinen und heranwachsenden Mädchen
  • Lücke füllen in der Behandlung von weiblichen Personen vom Säugling bis zum Teenager
  • Erkennen von Pathologien von weiblichen Genitalen in Abhängigkeit vom  Entwicklungsstand
  • Erkennen von Normvarianten und Differenzierung zu Pathologien
  • Früherkennung  und Prophylaxe

 

Wichtige Schwerpunkte in unserer Sprechstunde sind:

  • Prävention: Intimhygiene, Impfungsberatung (HPV), Kontrazeptionsberatung, Sexualerziehung
  • Diagnostik/Therapie: Infektionen und Begleiterscheinungen, Fehlbildungen von Vagina/Uterus, Versorgung von Verletzungen, Zyklusstörungen, Störungen der Pubertätsentwicklung, Ovarialzysten, Tumoren, sexueller Missbrauch
  • Nachsorge: klinische Kontrollen nach Infektionsbehandlungen, rekonstruktiven Operationen.

 

Einer unserer Schwerpunkte ist die operative Rekonstruktion von genitalen (MRKH-Syndrom, Vaginal­stenosen) und uterinen (Zervixstenosen, nicht kommunizierende Uterushörner)  Fehlbildungen. Auch die Sanierung von therapieresistenten Ovarialzysten und Tumoren wird erfolgreich durchgeführt.

Ambulanzzeiten
Montag, Donnerstag
Telefonische Terminvereinbarung erforderlich!
Terminvereinbarung:
Tel.: +43 (0)1 40400-28040 oder +43 (0)1 40400-29040

Bild v. Fr. Prof. Dörfler

Ass.-Prof.in OAin Dr.in med. univ. Daniela Dörfler

Leitung

Team:
Ao. Univ.-Prof.in Dr.in med. univ. Dagmar Bancher
Ass.-Prof. OAin Dr.in med. univ. Christine Sam
Ao. Univ.-Prof.in Dr.in med. univ. Petra Kohlberger
Dr.in med. univ. Ksenia Krögler-Halpern
Dott.ssa Veronica Falcone
Ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Rene Wenzl, MSc

DGKS Mary Chittiappilly
DGKS Sonja Klewan
DGKS Mag. Maria Jesus Jimenez Torres
DGKS Ildiko Szilagyi
DGKS Ljubinka Jovic

Schwerpunkte der Krisenambulanz sind Opfer- und Kinderschutz

Abklärung von körperlicher und sexueller Gewalt und Nachsorge.

Sexuelle, körperliche und psychische Gewalt gegen Frauen zählt in unserer Gesellschaft noch immer zu den Tabuthemen. Gewalt gegen Frauen ist ein Problem, das sich durch alle sozialen Schichten, Altersgruppen und Ethnien zieht.

Das Ziel ist, ambulante oder stationäre Gewaltopfer mittels forensisch haltbarer Spurensicherung zeitnahe abzuklären, im Bedarf zu versorgen, zu unterstützen und zu informieren, sowie die Patientin und deren Kinder vor weiteren Übergriffen zu schützen und sicher unterzubringen. Hier ist in jeder Hinsicht ein interdisziplinäres Vorgehen indiziert, das die Psychosomatische Ambulanz unter der Leitung von Frau Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. med. univ. Katharina Leithner-Dziubas, die Universitätsklinik für Unfallchirurgie bei Folgen von körperlicher, häuslicher Gewalt, die Sozialarbeit an der Universitätsklinik für Frauenklinik und die Universitätsklinik für Dermatologie (Station 4 SÜD/HIV Ambulanz), die Gerichtsmedizin und andere Fachdisziplinen bei Bedarf einschließt.

In der Nachsorge werden der psychosoziale Dienst, der Frauennotruf, die Frauenhäuser, die Interventionsstelle gegen Gewalt und andere Fachdisziplinen zur weiteren psychischen Stützung der Betroffenen oder zur Begleitung im Strafprozess involviert.

Bei sexuellen Übergriffen erfolgt die Abklärung und Spurensicherung nach standardisierten Leitlinien. Hier gilt, dass bis 10 Tage nach dem Übergriff bei sogenannten „akuten Fällen“ eine Spurensicherung durchgeführt werden soll. Die Dokumentation erfolgt im „MedPol Bogen“, der von Medizinern, der Polizei, den Staatsanwälten und dem BMI gemeinsam entwickelt wurde, um eine gerichtstaugliche Dokumentation sicherzustellen.

Alle „chronischen“ Fälle bedürfen meist zuerst einer psychologischen oder psychiatrischen Betreuung. Je nach Wunsch der Patientin und der forensischen Fragestellung werden diese über die Krisenambulanz zur weiteren Abklärung vorgestellt.

Durch die Etablierung des „Fokusprojektes“, das an der Pädiatrie verortet ist, ist die zeitnahe und kindgerechte forensische Abklärung von Kindern und Jugendlichen in ganz Wien und Umgebung gesichert. Durch Module mit Checklisten, die auf der Homepage der Kinderklinik einsehbar sind, und regelmäßige Schulungen wird die forensische Qualität des Kinderschutzes gewährleistet.

Hymenalbegutachtungen bei Frauen mit Migrationshintergrund
Frauen und Mädchen stehen unter einem enormen interkulturellen, familiären Druck vor einer geplanten Verehelichung. Themen wie Hymenalrekonstruktion und sinnvollere Alternativen kommen hierbei zur Sprache.

Abklärung von Frauen und Kindern mit Female Genital Mutilation (FGM/FGC)
Betroffene werden von der Schwangerenambulanz oder von FEM Süd zur Festlegung des Geburtsmodus, als auch zur Beratung von Müttern, die Töchter geboren haben vorgestellt. Körperliche Folgen der Beschneidung werden erfasst. Im Bedarf werden Defibulationen bei vorliegenden Infibulationen WHO Grad III oder Klitorisrekonstruktionen durchgeführt.

Es besteht auch das Angebot einer weiterführenden Sexualtherapie. Sexualstörungen (FSD) werden nach der Methode von Dejardin nach dem Konzept der klinischen Sexologie Approche Sexocorporel behandelt. Es werden Frauen mit Dyspareunie, Libidoverlust, Vaginismus, Anorgasmie, Vulvodynie und chronischen Unterbauchschmerzen betreut.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die prä- und postoperative Betreuung von genitalen Fehlbildungen. Hier wird die Vorbereitung zu rekonstruktiven Operationen und Kontrollen nach Anpassung von Scheidenphantomen bei Vaginalstenosen, MRKH oder anderen Fehlbildungen des Genitales nach operativer Korrektur durchgeführt.

Kontrazeptionsberatung
Viele Frauen und Mädchen mit psychischen oder komplexen Erkrankungen finden hier eine erste Betreuung, da die Medikation im Rahmen der Grunderkrankung einige gängige Verhütungsmethoden ausschließt.

 

Ambulanzzeiten:
Montag, Donnerstag
Telefonische Terminvereinbarung erforderlich!

Terminvereinbarung:
Tel.: +43 (0)1 40400-28040 oder +43 (0)1 40400-29040

Bild v. Fr. Prof. Dörfler

Ass.-Prof.in OAin Dr.in med. univ. Daniela Dörfler

Leitung

Die Ultraschalldiagnostik des weiblichen Beckens erfolgt transvaginal, das heißt durch die Scheide. Damit können die Gebärmutter, die Eierstöcke, die Harnblase, der Darm, der Beckenboden, die Beckengefäße und die Beckenwände sehr gut dargestellt werden.

Zusätzlich hat der Ultraschall folgende Aufgaben:

  • Darstellung und Lagebestimmung eines auffälligen Befundes
  • Größenbestimmung
  • Organzuordnung
  • Beziehung zu den Nachbarorganen
  • Unterscheidung zwischen zystischen, zystisch-soliden oder soliden Strukturen  
  • Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Befunden
  • Bei Verdacht auf Bösartigkeit Nachweis weiterer Auffälligkeiten, wie Aszites, Harnstau, vergrößerten Lymphknoten oder Lebermetastasen.

Sowohl die transvaginale als auch transabdominale Ultraschalluntersuchung sind strahlungsfreie Untersuchungen, die beliebig oft wiederholt werden können.

Die Transvaginalsonographie hat den Vorteil, dass sie jederzeit und ohne Vorbereitung durchgeführt werden kann. Bei großen Eierstockzysten/-tumoren oder bei großen Gebärmuttertumoren, die über das kleine Becken hinausragen, ist die Abdominalsonographie eine wichtige Ergänzung zur transvaginalen Ultraschalluntersuchung. Auch ist die abdominale Sonographie notwendig, wenn zusätzlich die Nieren, die Region um die Bauchschlagader oder die Leber beurteilt werden sollen.    
    

Terminvereinbarung:
Tel.: +43 (0)1 40400-28040 oder +43 (0)1 40400-29040

Bild v. Prof. Helmy-Bader

 

 

Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. med. univ. Samir Helmy-Bader

Leitung

Team:
Gudrun Dorner, BA
Ingrid Brandtner, BA
Alexandra Dominkovits, BA
Ingeborg Jamöck, BA
Claudia Moser-Urban, BA
Sandra Pigisch, BA
Maria Gubi, RT

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