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Arbeitsgruppe für Urogynäkologie und rekonstruktive Beckenbodenchirurgie

Sorry, this content is only available in German!

Ein erfahrenes Team aus Expertinnen und Experten für den Bereich der Urogynäkologie und rekonstruktiven Beckenbodenchirurgie steht Ihnen für Ihre medizinische Versorgung zur Verfügung.

Klinisches Arbeitsspektrum
Unsere urogynäkologische Ambulanz betreut Patientinnen mit

  • Kontinenzproblemen (Harnverlust, etc.)
  • Blasenentleerungsstörungen
  • Senkungszuständen (Beckenorganprolaps)
  • rezidivierenden Harnwegsinfekten
  • Scheidenstenosen
  • urogenitalen Fistelbildungen
  • weiblichen Sexualstörungen
  • und Missbildungen des weiblichen Genitals

Die Zuweisung erfolgt in der Regel durch niedergelassene Fachärzte an unsere Spezialambulanz, welche 4 Tage pro Woche (MO-DO) besetzt ist.

In der Ambulanz findet eine ausführliche urogynäkologische Anamneseerhebung, eine klinische Untersuchung und eine urogynäkologische Basisabklärung statt.

Diagnostische Möglichkeiten
Als erweiterte diagnostische Möglichkeiten stehen

  • eine urodynamische Messung (Füllzystometrie, Urethra-Tonometrie, Druck-Fluß-Messungen)
  • eine 2D/3D-Ultraschalluntersuchung
  • sowie eine Zystoskopie (Blasenspiegelung) zur Verfügung.

Alle Teammitglieder befassen sich speziell mit der Diagnostik und Therapie urogynäkologischer Erkrankungsbilder und neben den konservativen Therapiemaßnahmen können wir das gesamte Spektrum an operativen Eingriffen am Beckenboden anbieten.

Konservative Therapiemöglichkeiten

  • medikamentöse Therapien
  • Beckenbodentraining
  • Blasentraining
  • Verwendung von Hilfsmittel wie Pessar

Chirurgische Eingriffe am Beckenboden

  • Senkungsoperationen: In der Prolapschirurgie werden neben dem vaginalen Zugangsweg ohne Fremdgewebe (native tissue repair), laparoskopische Deszensuseingriffe mittels Fremdgewebe (Mesh) durchgeführt. Aufgrund der vorliegenden Datenlage und aktuellen Literatur hat der Anteil an Gebärmuttererhaltenden Operationen im Rahmen einer Senkungsoperation in den letzten Jahren deutlich an unserer Abteilung zugenommen.
  • Inkontinenzoperationen beinhalten neben den klassischen spannungsfreien Inkontinenzbändern (TVT, TVT-O) auch die Instillation von Bulkamid oder Botox als Behandlungsalternativen.
  • Durch die Möglichkeiten eines großen Universitätsspitales, sind wir zusätzlich in der Lage eine sehr breite Palette verschiedener weiterer Eingriffe am Beckenboden wie Fisteloperationen, Mesh-Explantationen oder auch chirurgische Eingriffe bei Patientinnen mit schweren Zusatzerkrankungen und absehbarem Intensivaufenthalt anzubieten.

Personalisierte Medizin in der Urogynäkologie
Es ist uns ein Anliegen, Art und Ausmaß eines rekonstruktiven Eingriffes am Beckenboden präzise auf die individuellen Veränderungen und Bedürfnisse einer Patientin abzustimmen. Dies bedeutet, dass neben evidenz-basierten Behandlungspfaden individuelle Faktoren wie Alter, Allgemeinzustand, Ernährungszustand, Familienplanung, Organerhalt, Sexualität, Nationalität, und Alltagsaktivität in die Therapieplanung immer miteinbezogen werden.
Auf diesem Wege können wir uns der maßgeschneiderten Therapie nähern, welche einen wesentlichen Teil zur Verbesserung der individuellen Lebensqualität beiträgt.

Für Fragen und Informationen zur Urogynäkologie steht Ihnen Frau Univ.- Doz.in Dr.in Barbara Bodner-Adler per E-Mail zur Verfügung (barbara.bodner-adler@meduniwien.ac.at) oder wenden sie sich an unsere Hotline: +43 (0)1 40400-29620

Das Pflegeteam der Urogynäkologischen Ambulanz

Das Pflegeteam der Urogynäkologischen Ambulanz begrüßt Sie auf Ebene 8C mit folgendem Leistungsspektrum:

  • Information über Inkontinenzprodukte und Leistungen der Krankenkassen
  • Hilfestellung beim Ausfüllen eines Blasentagebuches und bei dessen Auswertung
  • Beratung über Verhaltensmaßnahmen (Trink- und Ausscheidungsroutine)
  • Anleitung zum Blasentraining
  • Unterstützung beim selbständigen Pessarwechsel
  • Beratung über Selbsthandhabung von Hilfsmitteln bei Harninkontinenz (Inko-Tampon)
  • Einschulung zum Intermittierenden Fremd- Selbstkatheterismus
  • Assistenz bei Untersuchungen

Unser Ziel ist es, die Lebensqualität von Patientinnen mit Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden und deren Betreuungspersonen zu verbessern.

Ambulanzzeiten:
Montag – Donnerstag
Telefonische Terminvereinbarung erforderlich!
Tel.: +43 (0)1 40400-28040 oder +43 (0)1 40400-29040

 

Bild v. Fr. Prof. Bodner-Adler

Assoc. Prof.in Univ. Doz.in Dr.in med. univ. Barbara Bodner-Adler

Leitung
Bild v. Prof. Umek

Ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wolfgang Umek

Stellvertretende Leitung

Team:
Ass.-Prof.in Dr.in med. univ. Daniela Dörfler
Dr.in med. univ. Ksenia Halpern-Krögler
Ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Engelbert Hanzal
Ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Hans Helmer
Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Heinrich Husslein, PLL.M.
Dr.in med. univ. Marianne Koch
Dr.in med. univ. Rosa Laterza
Dr.in med. univ. Marie-Louise Marschalek

Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum (KBBZ Wien) ist eine interdisziplinäre Einrichtung der Medizinischen Universität am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien, die sich schwerpunktmäßig der Harn- und Stuhlinkontinenz, sowie Erkrankungen des Beckenbodens widmet.

Zu den Aufgaben gehören die klinische Tätigkeit (Prävention, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Versorgung von Patientinnen und Patienten), Lehre, Aus- und Weiterbildung, sowie Wissenschaft und Forschung.

 

Bild v. Prof. Hanzal

Ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Engelbert Hanzal

Koordinator

AR. Martina Veit

Assistentin

Tel.: +43 (0)1 40400-28125
Fax: +43 (0)1 40400-28120
E-Mail: martina.veit@meduniwien.ac.at

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