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Wissenschschaft und Forschung

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Die Arbeitsgruppe Molekulare Onkologie wurde 1991 gegründet und bearbeitet verschiedene Forschunsbereiche der gynäkologischen Onkologie auf molekularer Ebene.

Die Hauptziele sind ein besseres Verständnis der Tumorbiologie, Biomarker für frühzeitige Diagnose und präzisere Prognosestellung beim gynäkologischen Malignomen zu identifizieren und zu validieren und darauf basierend neue Therapiekonzepte zum Vorteil der Patientinnen zu entwickeln.
Aktuelle Projekte sind die Detektion und molekulare Charakterisierung disseminierter Tumorzellen, die Identifizierung und Validierung von Biomarkersignaturen für die frühzeitige Diagnose und die Charakterisierung von Rezidiven.

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe ist in nationalen und internationalen Institutionen und Netzwerken aktiv (z.B. TOC – Tumor Bank Ovarian Cancer; EUTROC – European Network for Translational Research in Ovarian Cancer; OVCAD – Ovarian Cancer Diagnosis; Ludwig Boltzmann Gesellschaft – Cluster Translational Oncology).
 

English

The Molecular Oncology Group was established in 1991 and focuses on research in molecular gynecological oncology. The major aims are to understand tumor biology at molecular levels, to improve diagnosis and prognosis and to define novel therapeutic targets.
 
The research topics include detection and characterization of disseminated tumour cells, identification and validation of biomarker signatures for early diagnosis, prediction and prognosis; characterization of recurrent ovarian cancer with a specific emphasis of cancer stem cells.

The interdisciplinary group is engaged in various national and international organizations and networks (e.g. TOC – Tumor Bank Ovarian Cancer; EUTROC – European Network for Translational Research in Ovarian Cancer; OVCAD – Ovarian Cancer Diagnosis; Ludwig Boltzmann Gesellschaft – Cluster Translational Oncology).

 

Ao. Univ.-Prof. Dr. Robert Zeillinger

Leiter

Die Gruppe mit dem Focus auf Eierstockkrebsforschung wurde 2016 gegründet. Das Hauptinteresse liegt darin, die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen von Chemoresistenz und unkontrollierbarer Zellproliferation von Tumorzellen, sowie die Mikroumgebung des Tumors und möglicher therapeutischer Zielmoleküle zu erforschen.

In den letzten Jahren hat die Gruppe 40 Zelllinien aus Tumorproben von Patientinnen etabliert und damit neue Modelle für Forschung und Therapieentwicklung geschaffen. Im Rahmen eines internationalen Kollaborationsprojekts (OCTIPS: www.octips.eu), wurden gepaarte Primär- und Rezidivtumore von Patientinnen gesammelt und neue Kenntnisse über das Wiederauftreten von Tumoren gewonnen. Das Labor ist sehr erfahren in molekularbiologischen und zellbiologischen Technologien.

Die Gruppenleiterin ist Koordinatorin eines FP7 EU Projekts mit 10 internationalen Partnern (OCTIPS: Ovarian Cancer Therapy – Innovative Models Prolong Survival).

Kreuzinger C, Geroldinger A, Smeets D, Braicu EI, Sehouli J, Koller J, Wolf A, Darb-Esfahani S, Joehrens K, Vergote I, Vanderstichele A, Boeckx B, Lambrechts D, Gabra H, Wisman GBA, Trillsch F, Heinze G, Horvat R, Polterauer S, Berns E, Theillet C, Cacsire Castillo-Tong D.
A Complex Network of Tumor Microenvironment in Human High-Grade Serous Ovarian Cancer.
Clin Cancer Res. 23:7621-7632, 2017. IF: 9.619

Michael Kenn, Karin Schlangen, Dan Cacsire Castillo-Tong, Christian F. Singer, Michael Cibena, Heinz Koelbl and Wolfgang Schreiner.
Gene expression information improves reliability of receptor status in breast cancer patients.
Oncotarget. 8:77341-77359, 2017. IF: 5.168

Ruscito I, Cacsire Castillo-Tong D, Vergote I, Ignat I, Stanske M, Vanderstichele A, Ganapathi RN, Glajzer J, Kulbe H, Trillsch F, Mustea A, Kreuzinger C, Benedetti Panici P, Gourley C, Gabra H, Kessler M, Sehouli J, Darb-Esfahani S, Braicu EI.
Exploring the clonal evolution of CD133/aldehyde-dehydrogenase-1 (ALDH1)-positive cancer stem-like cells from primary to recurrent high-grade serous ovarian cancer (HGSOC). A study of the Ovarian Cancer Therapy-Innovative Models Prolong Survival (OCTIPS) Consortium.
Eur J Cancer. 79:214-225, 2017. IF: 6.029

Flanagan JM, Wilson A, Koo C, Masrour N, Gallon J, Loomis E, Flower K, Wilhelm-Benartzi C, Hergovich A, Cunnea P, Gabra H, Braicu EI, Sehouli J, Darb-Esfahani S, Vanderstichele A, Vergote I, Kreuzinger C, Cacsire Castillo-Tong D, Wisman GB, Berns EM, Siddiqui N, Paul J, Brown R.
Platinum-based chemotherapy induces methylation changes in blood DNA associated with overall survival in ovarian cancer patients.
Clin Cancer Res. 23:2213-2222, 2017. IF: 9.619

Kreuzinger C, Gamperl M, Wolf A, Heinze G, Geroldinger A, Lambrechts D, Boeckx B, Smeets D, Horvat R, Aust S, Hamilton G, Zeillinger R, Cacsire Castillo-Tong D.
Molecular characterization of 7 new established cell lines from high grade serous ovarian cancer.
Cancer Lett. 362:218-28, 2015. IF: 6.375

 

Team

Gruppenfoto des Teams

v. links n. rechts:
Andrea Wolf (Technikerin), Isabel von der Decken (Master Studentin), Sofia-Christine Papadopolous (Master Studentin), Thomas Bartl (PhD Student), Leiterin: Ao.Univ.-Prof.in Dr.in Dan Cacsire Castillo-Tong

Alumni

Gruppenfoto des Teams

v. links n. rechts
Caroline Kreuzinger, PhD, Magdalene Gamperl, MSci, Julia Koller, MSci, Jasmine Karacs, MSci, PhD student, Stephanie Pfaffinger, MSci

Team
Univ. Prof. Dr. Alexander Reinthaller

Prüfärzte
Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Christoph Grimm
Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Stephan Polterauer
Assoc.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Veronika Seebacher-Shariat

Internationale Studie, quasi als Schachspiel zu betrachten, wo die Realisierung des geforderten Endzieles Lösung heisst stellt sich mir als gangbarer Weg in die Zukunft dar.

Änderungen von Versorgungsprozessen und Versorgungsstrukturen führten in den letzten Jahren dazu, dass Medizin vor allem in spezialisierten Zentren unter Zugrundelegung von Leitlinien-gestützter Versorgung, Qualitätsmanagement  und unter Anwendung von Disease – Management - Programmen und entsprechendem Krisenmanagement praktiziert wird. Vorrangiges Ziel der Zentralisierung ist dabei eine Verbesserung der Versorgungsqualität bei gleichzeitiger Kostenreduktion.  Das Feld der personalisierten Krebstherapie zielt auf Therapien ab, die sich an den einzigartigen genetischen Merkmalen des Tumors orientieren.

Die Entwicklungskosten solcher nebenwirkungsärmerer Zytotherapeutika sind enorm und die gesetzlichen Bestimmungen zur Neuzulassung dieser hochwirksamen Medikamente streng geregelt. So muss jedes Therapeutikum drei unterschiedliche Studienphasen durchlaufen bevor es generell als Therapie zugelassen werden kann.

Im Vergleich zu vor zehn Jahren sind Studien heute aufwendiger, qualitativ hochwertiger und erheblich teuer in der Durchführung. Es braucht funktionierende Strukturen und eine starke Führung um die protokollgemässe Durchführung der klinischen Studien zu gewährleisten und Tendenzen wesentlicher Faktoren –positv oder negativ-  zu erkennen.
Unsere Patienten aber versetzt die Diagnose eines Tumors –oder eines Rezidivs verständlicherweise- in eine emotionale Achterbahnfahrt. Mitten in der Talfahrt lebenswichtige Entscheidungen zu treffen ist schwierig genug, dennoch stellt sich ihnen gerade zu diesem Zeitpunkt auch die Frage der Teilnahme an einer klinischen Studie.

Insbesonders wichtig ist es uns dabei, die Patienten in Therapieentscheidungen mit einzubeziehen und damit die Compliance zu steigern. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass wir durch die intensive Aufklärung vor Beginn einer Studie, sowie durch die ständige Betreuung (Erhebung der Lebensqualität und der subjektiv –und objektiv empfundenen Beschwerden) während der Untersuchungsphase eine besondere Vertrauensstellung einnehmen. Zwei Drittel jener Personen, bei denen heute eine Krebserkrankung diagnostiziert wird, werden mindestens fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben sein.

Im Rahmen der  Betreuung der Studienpatienten kommt es uns besonders auf die Lebensqualität an. Oft ist besonders wichtig, den Patienten klar zu machen, dass die Zeit in seiner  Qualität etwas Unwiederbringliches ist – was heisst, dass es manchmal notwendig ist, den Patienten –in der Rezidivphase- Studien anzubieten, die vor allem der Verbesserung der Lebensqualität dienen. In der Palliativsituation, mit der wir hier nur allzu oft konfrontiert werden, sollte also in erster Linie die Lebensqualität ein entscheidender Therapiebewertungsmassstab sein.

Im Rahmen unserer Tätigkeit ist es primäres Zielkriterium, in der klinischen Routineversorgung- neben dem Zielfaktor der längeren Überlebenszeit die Lebensqualität als die Möglichkeit anzusehen, die Betreuungsbedürfnisse unserer Patienten zu identifizieren, um dadurch eine patientenzentrierte Medizin realisieren zu können.

Kontinenz- und Beckenbodenprobleme zählen bei Frauen mit ca. 23% zu den häufigsten Krankheitsursachen. Die Beeinträchtigung der Lebensqualität, die dadurch ausgelöst wird, ist beträchtlich, auch wenn es sich dabei um keine gefährlichen Zustände handelt. Da über Themen, wie Inkontinenz lieber geschwiegen wird, ist es nicht leicht, die nötige Aufmerksamkeit zu erregen, um die Mittel, die für die ständige Verbesserung der medizinischen Versorgung Betroffener bereit zu stellen.

Die Klinische Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie ist eine Einrichtung der Medizinischen Universität Wien, die im Allgemeinen Krankenhaus, dem größten Spital Österreichs beheimatet ist. Die Abteilung ist aus der Klinik Ernst Wertheims hervorgegangen und beschäftigt sich seit ihrem Bestehen auch mit der wissenschaftlichen Erforschung und klinischen Behandlung von weiblichen Beckenbodenproblemen. Ein erfahrenes Team aus Expertinnen und Experten für den Bereich Urogynäkologie steht zur Verfügung, um die medizinische Versorgung, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit auch auf diesem Gebiet voranzutreiben.
 

Projekte zu Kontinenz und Beckenboden

Kontinenz- und Beckenbodenprobleme zählen bei Frauen mit ca. 23% zu den häufigsten Krankheitsursachen. Die Beeinträchtigung der Lebensqualität, die dadurch ausgelöst wird, ist beträchtlich, auch wenn es sich dabei um keine gefährlichen Zustände handelt. Da über Themen, wie Inkontinenz lieber geschwiegen wird, ist es nicht leicht, die nötige Aufmerksamkeit zu erregen, um die Mittel, die für die ständige Verbesserung der medizinischen Versorgung Betroffener bereit zu stellen.

Die Klinische Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie ist eine Einrichtung der Medizinischen Universität Wien, die im Allgemeinen Krankenhaus, dem größten Spital Österreichs beheimatet ist. Die Abteilung ist aus der Klinik Ernst Wertheims hervorgegangen und beschäftigt sich seit ihrem Bestehen auch mit der wissenschaftlichen Erforschung und klinischen Behandlung von weiblichen Beckenbodenproblemen. Ein erfahrenes Team aus Expertinnen und Experten für den Bereich Urogynäkologie steht zur Verfügung, um die medizinische Versorgung, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit auch auf diesem Gebiet voranzutreiben.
 

Für die Bewerbung um finanzielle Unterstützung nominierte Projekte:

Grundlagenforschung:
Endokrine Beeinflussbarkeit des Beckenbodenstützgewebes durch Hormonrezeptoren.
Dietrich, Elenskaia, Umek, Hanzal

3-D printing of anatomic structures using the Makerbot replicator 2.
Hanzal, Kölbl

Beckenbodendysfuktion bei Radfahrerinnen
Umek

MR Spectroscopy of the female continence mechanism
Umek, Kölbl

Diagnostik:
3-D Ultraschalldiagnostik des Beckenbodens
Laterza

Entwicklung einer Miktionstabelle als Smartphone-App
Hanzal

Konservative Therapie:
Pessartherapie vs. watchful waiting bei Beckenorganprolaps
Hanzal

Medizinprodukte:
Feasibility-Fallserien bei neuartigen Netzimplantaten (zB. Artisyn)
Hanzal, Umek, Kölbl

Arzneimittel:
Vitamin D vs. Placebo bei Overactive Bladder Syndrome
Häusler

Solifenacin bei OABS nach synthetischen midurethralen Schlingen
Laterza, Kölbl

Operative Urogynäkologie:
Laparoskopische Sakrokolpopexie vs. Vaginaefixatio sacrospinalis. eine randomisierte Multicenterstudie
Laterza, Kölbl

Urogynäkologische Operationen iRd Surgical Skills Training Center
Umek, Hanzal

Evidence-based Practice:
Systematischer Review: operative Therapie des Urethraldivertikels
Elenskaia, Bodner-Adler, Hanzal

Systematischer Review: operative Therapie von post-Hysterektomie Vesikovaginalfisteln
Bodner-Adler, Elenskaia, Hanzal

Öffentlichkeitsarbeit:
Regelmäßige Zuweiserveranstaltung (1x/Jahr)
alle

Laienveranstaltung Kontinenz und Beckenboden (1x/Jahr)
alle

Klinische Wissenschaft für Laien
Hanzal

Das Ziel des CCC-GCU ist die bestmögliche Betreuung und Behandlung von Frauen mit einer gynäkologischen Krebserkrankung. Durch optimale Vernetzung, Nutzungen von Synergien und gemeinsame Innovation aller am CCC-GCU beteiligten Disziplinen versuchen wir die optimalen Rahmenbedingungen für die Eckpfeiler Patiententinnenversorgung, Lehre und Wissenschaft zu schaffen.  

 

Das „Surgical Skills Training Center“ (SSTC) an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der MedUni Wien wurde im Jänner 2010 gegründet. Das Trainingszentrum ist eine moderne Ausbildungseinrichtung, die das ideale Umfeld für die theoretische und praktische Schulung von grundlegenden bis fortgeschrittenen, chirurgischen Fertigkeiten bietet. Die dafür nötige Infrastruktur steht in Form eines „Dry Labs“ zur Verfügung.

Das SSTC ist eine rein akademische Institution, die verschiedene Curricula für ÄrztInnen und Studierende der MedUni Wien anbietet und ein strukturiertes, organisiertes Training von chirurgischen Fertigkeiten – mit dem Schwerpunkt Laparoskopie - unter laufender Evaluierung durchführt. Des weiteren werden im Zuge des chirurgischen Trainings klinische Studien und Massnahmen zur Qualitätssicherung durchgeführt.

E-Mail: sstcmuv@gmail.com

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