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Prot-HISPRA

Im dem von der EU geförderten Projekt Prot-HISPRA werden Faktoren untersucht, die von Oozyten und sich entwickelnden Embryonen sezerniert werden und als Marker in der klinischen Routine geeignet sind, um die Implantationswahrscheinlichkeit von Embryonen besser voraussagen zu können, als es mit bisherigen morphologischen Bestimmungen möglich ist. Dazu werden in den Kultivierungsmedien, in denen Embryonen im Rahmen einer IVF-Therapie kultiviert werden, die sezernierten Proteine sowohl quantitativ als auch qualitativ erfasst mit Hilfe von Proteomics Techniken.

Dieses Proteinprofil wird mit den bisher genutzten morphologischen Kriterien der Embryonenbeurteilung abgeglichen. Auf diese Weise lassen sich Markerproteine definieren, die mit den morphologischen Kriterien übereinstimmen, aber auch Markerproteine festlegen, die Kennzeichen einer schlechten Morphologie sind. Anhand dieser Markerproteine lässt sich dann ein neues Qualitätsmaß für Embryonenqualität entwickeln. Ein wesentlicher Teil des Projekts besteht in der Entwicklung von Hochdurchsatzmethoden für eine schnelle Proteinbestimmung innerhalb des durch die Dynamik der Embryoentwicklung gegebenen Zeitfensters. Hier kommen sämtliche Methoden im Bereich der Proteomics zum Einsatz.

Insgesamt sind an diesem Projekt folgende Institutionen beteiligt: Medical University Vienna, Austria (Project leader); Maylab Analytical Instruments, Austria; CELS, United Kingdom; Bay Zoltán Foundation for Applied Research, Hungary; Institute for Energy Problems of Chemical Physics, Russian Academy of Science.

Embryonen verschiedener Entwicklungsstufen mit morphologischen Auffälligkeiten, deren genaue physiologische Ursache noch ungeklärt ist.

 

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