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The role of Dexamethasone-regulated genes in human erythropoiesis

Glucocorticoide werden in der Klinik häufig zur Behandlung von sogenannten aplastischen Anämien eingesetzt. Als Wirkungsmechanismus wird meist die Immunsuppression angenommen, die zu einer Normalisierung der Blutbildung beiträgt. Neuere Forschungsergebnisse zeigen aber, dass Glucocorticoide in vitro direkt auf erythroide Zellen wirken, deren Proliferation anregen und die terminale Differenzierung hemmen. Bei der Analyse der Auswirkungen des Glucocorticoides Dexamethason auf die Genexpression von erythroiden Vorläuferzellen der Maus wurden Gene identifiziert, die entweder nur durch Dexamethason reguliert werden oder die komplexer Regulation durch die Kombination der Wachstumsfaktoren Erythropoietin und Stem Cell Factor (SCF) mit Dexamethason unterliegen (A. Kolbus, M. vonLindern, H. Beug, unpublished data).

In Pilotstudien konnte für eine Auswahl dieser Gene gezeigt werden, dass sie in humanen erythroiden Zellen aus Nabelschnurblut gleichartig reguliert werden wie in den Maus-Zellen. Im Rahmen der Diplomarbeit von Michela Parth wurde die Bedeutung einer ersten Auswahl dieser Dexamethason-regulierten Gene durch siRNA-vermittelten knock-down untersucht. Zur Transfektion der Primärzellen wurde die Elektroporationsmethode verwendet. Knock-down von zwei Glucocorticoid-regulierten Genen führte zu vermehrter Apoptose. Die Signaltransduktionsmechanismen, die für die Zunahme des programmierten Zelltodes verantwortlich sind, werden derzeit untersucht.

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